Nachdem alle PDM-Daten in den Artikel hinterlegt sind ist das System nun startklar, um diese in den jeweiligen Verkaufskanal auszuspielen. Im einfachsten Fall ist dies ein Onlineshop, der wiederum auf einem bestimmten System basiert (z.B. Shopify, Magento, Oxid, Tradebyte, JOOR,…).
Damit sich die Warenwirtschaft und das Shopsystem verstehen braucht man ein Verbindungselement, einen sog. Konnektor. Das kann man sich vorstellen wie ein Adapterkabel, das den Anschluß Ihres Handys an Ihre HiFi Anlage ermöglicht.
Der Konnektor stellt sich, das die ankommenden PDM- und Artikeldaten im Zielsystem dorthin geschrieben werden, wo das Zielsystem dies auch erwartet, z.B. „Lieferant“ in das Feld „Vendor“, die EAN in das Feld „barcode“ und ein PDM Attribut „outer_fabric“ in das Feld „material“.
Das Schaubild zeigt das Prinzip:

Das Charmante: Die Artikel- und PDM-Datenpflege erfolgt einfach und übersichtlich in Indigo. Egal wie komplex das Zielsystem oder die Zielsysteme sind, die Verarbeitung der Daten, das sog. Mapping, wird ein einziges im Konnektor definiert. Ab da ist eine manuelle Datenpflege im Shop nicht mehr notwendig, da diese bei jedem Speichervorgang in Indigo automatisch im Hintergrund passiert.
